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Reil Bucksande -
Zu dieser Veranstaltung nahmen zahlreiche Interessierte aus den beiden Gemeindeverbänden der CDU teil.
Afghanistan hat durch seine geographische Lage(Nachbarn: China, Iran, Pakistan, Tadschikistan, Turkmenistan,Usbekistan) und seine unterschiedlichen Religionen (Musleme, Sunniten, Schiiten, Hindus, Taliban) eine schwierige äußere und innere Situation.
Der 11. September 2001 mit dem Terroranschlag auf das World Trade Center in New York, veränderte schlagartig die politische Lage in der Welt. Die Vermutung lag nahe, dass sich Osama bin Landen und Teile des al-Qaida Netzwerkes in Afghanistan befinden.
Im Dez. 2001 fand die erste Konferenz auf dem Petersberg in Königswinter statt. Das danach benannte Abkommen verabschiedete einen Stufenplan zur Machtübergabe an eine demokratisch legitimierte Regierung nach der Entmachtung der Taliban. Karsai wurde 2004 zum Präsidenten gewählt.
Die ISAF Truppe untersteht dem Mandat der Vereinten Nationen. Deutschland beteiligt sich durch Beschluss des Bundestages im Norden mit
4.365 Soldaten. Es wird ein Ressort übergreifender Ansatz, d.h. es sind Verteidigungs- Innen- und Entwicklungsministerium beteiligt.
Ziel ist es, durch Förderung der Infrastruktur, der Wasserwirtschaft und der Landwirtschaft, der Stromversorgung (Kraftwerke) der Schulen, bes. der Ausbildung auch von Mädchen und Frauen, der medizinischen Versorgung, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Durch Errichtung von Schulen und Universitäten, Ausbildung von Polizei und die Förderung der Rechtstaatlichkeit, Mikrofinanzierung (Mikrokredite von 17 Filialbanken zu kleinen Exsistensgründung) soll es gelingen, eine Normalität zu erreichen.
Leider ist das Vertrauen in den Staat bzw. in die Politiker sehr schlecht, weil oft das Eigenwohl mit dem Gemeinwohl verwechselt wird. Ein sehr großes Problem ist auch der Drogenanbau und Handel.
Der Norden hat durch viele Maßnahmen der ISAF und anderer Institutionen eine gute Entwicklung gemacht. Es gibt dort weniger Drogenanbau.
Leider hat auch unsere Bundeswehr schon viele Opfer zu beklagen gehabt.
Wir dürfen aber nicht vergessen, dass sie diese Aufgabe zu unserer Sicherheit erfüllen und darum die Unterstützung der Heimatfront verdienen.
Afghanistan muss die Chance haben, selbst tragende Sicherheit und funktionstüchtige Strukturen zu erhalten.
Auch jetzt hat uns die Wirklichkeit wieder eingeholt und es sind wieder Menschenopfer zu beklagen.
Durch die Erläuterungen und Erfahrungen aus erster Hand vom MdB Herrn Kossendey sehen wir diese Aufgabe in einem anderen Licht.
Afghanistan hat durch seine geographische Lage(Nachbarn: China, Iran, Pakistan, Tadschikistan, Turkmenistan,Usbekistan) und seine unterschiedlichen Religionen (Musleme, Sunniten, Schiiten, Hindus, Taliban) eine schwierige äußere und innere Situation.
Der 11. September 2001 mit dem Terroranschlag auf das World Trade Center in New York, veränderte schlagartig die politische Lage in der Welt. Die Vermutung lag nahe, dass sich Osama bin Landen und Teile des al-Qaida Netzwerkes in Afghanistan befinden.
Im Dez. 2001 fand die erste Konferenz auf dem Petersberg in Königswinter statt. Das danach benannte Abkommen verabschiedete einen Stufenplan zur Machtübergabe an eine demokratisch legitimierte Regierung nach der Entmachtung der Taliban. Karsai wurde 2004 zum Präsidenten gewählt.
Die ISAF Truppe untersteht dem Mandat der Vereinten Nationen. Deutschland beteiligt sich durch Beschluss des Bundestages im Norden mit
4.365 Soldaten. Es wird ein Ressort übergreifender Ansatz, d.h. es sind Verteidigungs- Innen- und Entwicklungsministerium beteiligt.
Ziel ist es, durch Förderung der Infrastruktur, der Wasserwirtschaft und der Landwirtschaft, der Stromversorgung (Kraftwerke) der Schulen, bes. der Ausbildung auch von Mädchen und Frauen, der medizinischen Versorgung, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Durch Errichtung von Schulen und Universitäten, Ausbildung von Polizei und die Förderung der Rechtstaatlichkeit, Mikrofinanzierung (Mikrokredite von 17 Filialbanken zu kleinen Exsistensgründung) soll es gelingen, eine Normalität zu erreichen.
Leider ist das Vertrauen in den Staat bzw. in die Politiker sehr schlecht, weil oft das Eigenwohl mit dem Gemeinwohl verwechselt wird. Ein sehr großes Problem ist auch der Drogenanbau und Handel.
Der Norden hat durch viele Maßnahmen der ISAF und anderer Institutionen eine gute Entwicklung gemacht. Es gibt dort weniger Drogenanbau.
Leider hat auch unsere Bundeswehr schon viele Opfer zu beklagen gehabt.
Wir dürfen aber nicht vergessen, dass sie diese Aufgabe zu unserer Sicherheit erfüllen und darum die Unterstützung der Heimatfront verdienen.
Afghanistan muss die Chance haben, selbst tragende Sicherheit und funktionstüchtige Strukturen zu erhalten.
Auch jetzt hat uns die Wirklichkeit wieder eingeholt und es sind wieder Menschenopfer zu beklagen.
Durch die Erläuterungen und Erfahrungen aus erster Hand vom MdB Herrn Kossendey sehen wir diese Aufgabe in einem anderen Licht.
Schlagworte: Afghanistan, Petersberger Abkommen, ISAF, 11.September 2001
Geschrieben auf: mein-barssel.de
Geschrieben auf: mein-barssel.de
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